Behandlung


Die Akupunkturpunkte, über die auf den Energiekreislauf Einfluss genommen wird, werden auf verschiedene Weise stimuliert: durch einfaches Drücken, durch Kneten, Reiben oder Klopfen mit den Fingern, Fingerspitzen, Handkanten und -ballen oder Knöcheln.
Voraussetzung ist, dass der Körper eine entspannte Haltung einnimmt, dass die Atmung tief und konzentriert ist. Auf diese Weise wird die Behandlung mental unterstützt. Sie findet im Sitzen oder Liegen statt.
Bei der Akupunkturmassage kànnen die ausgewählten Punkte auch mit einem speziellen Vibrationsgerät massiert werden.


Drücken:
Mit den Fingern, der Handkante oder den Knöcheln wird über die Haut senkrecht ein gleichmäßiger Druck auf einzelne Akupunkturpunkte ausgeübt. Die Behandlung kann maximal leichte Schmerzen hervorrufen, wonach der Punkt mit gleicher Stärke weiter gedrückt wird, bis der Schmerz nachlässt. Anschließend wird nur leichter Druck ausgeübt. Ein leichtes Pulsieren im Gewebe zeigt die richtige Druckstärke und die zunehmende Durchblutung an.
Gleichmäßiger und lângerer Druck (1 Minute) entspannt und beruhigt, zunehmender und kürzerer Druck (3 bis 5 Sekunden) aktiviert und stimuliert.

Kneten:
Langsam kreisende Knetbewegungen mit Daumen, Fingern oder Handballen am Bindegewebe oder an Muskeln, meist im Uhrzeigersinn. Die Haut bleibt beweglich. Die Massage ist großflächig und durchblutet die Muskulatur. Diese Technik wird vor allem bei Verspannungen eingesetzt.

Reiben:
Durch schnelles Hin- und Herbewegen der flachen Hand wird die Durchblutung an der Oberflâche der Haut angeregt. Auf die Haut wird dabei nur geringer Druck ausgeübt, sie bewegt sich kaum mit.

Klopfen:
Ein bestimmter Punkt oder ein ganzer Körperbereich wird mit den Fingerspitzen, der Handkante oder der Faust beklopft. Auch hier gilt: Schwaches Klopfen führt zu einer Beruhigung der Haut, des Bindegewebes und der Muskulatur, starkes Klopfen aktiviert sie.


 
Empfehlung:  1
Was ist chinesische Akupressur (Akupressurpunkte bei unterschiedlichen Beschwerden)